Der Einsatz von Gebrauchtmaschinen in der Autowerkstatt

Wirtschaftlichkeit ist ein wichtiges Kriterium, wenn es um den langfristigen Erfolg von Unternehmen geht. Der Einsatz von Gebrauchtmaschinen in KFZ-Werkstätten stellt dabei einen effektiven Weg für erfolgsorientiertes Handeln dar und sollte für jeden Unternehmer einen genauen Blick wert sein. Vielfach ermöglichen gute und fachmännisch gewartete Gebrauchtmaschinen ein Arbeiten auf dem gleichen qualitativen Niveau, welches neuen Anlagen bieten.

Der Anschaffungspreis liegt hierbei jedoch in einer bedeutend attraktiveren Preisregion. Auf diese Weise ist es möglich, die Einrichtungskosten von Arbeitsplätzen gering zu halten und so Mittel für weitere unternehmerische Tätigkeiten verfügbar zu halten.

Darüber hinaus ist eine weitere Folge des geringeren Preises der bedeutend schneller zu erreichende Break Even Point.

Auf was muß bei der Anschaffung von Werkstattausrüstung geachtet werden?

Sollte der Fokus zum Zeitpunkt der Anschaffung auf dem größten möglichen Nutzen liegen, schneiden Gebrauchtmaschinen auch besser ab. Für den gleichen Anschaffungspreis erhält man Zugang zu Maschinen einer höheren Klasse, welche fabrikneu weit über den verfügbaren Budgets liegen würden. Hier wären beispielsweise gebrauchte Schweißgeräte zu nennen, welche mit ihren Qualitäts- und Leistungseigenschaften Geräte mit vergleichbarem Neupreis schnell weit in den Schatten stellen.

Selbstverständlich können die Wartungskosten von Gebrauchtmaschinen mit dem Gesamtnutzungsalter zunehmen, doch sind gerade Werkzeuge für die Reparatur- und Wartung von Kraftfahrzeugen oft so massiv ausgelegt, dass bei fachmännischer Anwendung und Pflege kaum Unterschiede bezüglich der Häufigkeit von Instandsetzungen auftreten. Typisch für diese Gruppe an Maschinen wären hier Hebebühnen, Geräte zum Auswuchten von Rädern oder Werkstattwagen.

Gesamtlebensdauer von Gebrauchtmaschinen geringer

Natürlich muss auch die Gesamtlebensdauer der Anlagen im Auge behalten werden. Für viele Maschinen und Werkzeuge, unabhängig ob neu oder vom Gebrauchtmarkt, ist allerdings die Gefahr größer, dass hier Systeme durch Entwicklungen der Fahrzeughersteller veralten. An dieser Stelle kommen ebenfalls kaufmännisch die Gebrauchtmaschinen besser weg.
Aufgrund der langen Lebensdauer der Maschinen, darf auch nicht aus den Augen gelassen werden, dass es durchaus auch vorkommen kann, dass die Hersteller der Anlagen bereits nicht mehr am Markt vertreten sind, deren Erzeugnisse jedoch weiterhin gehandelt werden. Sofern Mitbewerber die Wartung und Versorgung mit Ersatzteilen übernommen haben, formt sich an dieser Stelle kein Nachteil. Anders sieht es jedoch aus, sofern es diese Möglichkeit nicht mehr gibt. Daher sollte man unbedingt die Versorgung vor dem Kauf prüfen. Auch wenn sich hierdurch keine Garantien für die Zukunft ergeben, werden Risiken bereits im Vorfeld minimiert.
Mit Blick auf die ungewisse Zukunft des Verbrennungsmotors, einem bereits stark angeschlagenen Diesel und den Ambitionen von Politik und Umweltverbänden die Elektromobilität weiter auszubauen, stellen so gebrauchte Maschinen, besonders mit spezifischer Anwendung im Zusammenhang mit Verbrennungsmotoren, eine Absicherung des Unternehmenskapitals dar. Die eingesparten Beträge erhöhen so das mögliche Investitionsvolumen, welches Werkstattbetreiber in den nächsten Jahren in den Service an neuen Antriebs- und Fahrsystemen aufbringen können. Besondere Relevanz bekommen diese Rücklagen, da im Bereich der noch in den Kinderschuhen steckenden Elektromobilität kaum auf einen Sekundärmarkt für Werkzeuge und spezifische Anlagen zurückgegriffen werden kann.
Der planvolle Einsatz von ausgesuchten Gebrauchtmaschinen stellt somit, unter Beachtung alle Vor- und Nachteile, eine lohnenswerte Alternative zur Anschaffung neuer Maschinen dar und schafft zudem freie Budgets, sofern einmal kein Weg am Kauf von Neuware vorbeiführt.

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